Okt 232017
 

Was ist in „Lebens“mitteln drin und was hat das alles zu bedeuten was da auf dem Etikett steht?
Wenn man sich genauer mit Inhaltstoffen auseinandersetzt, merkt man, dass viele Produkte geschönt und gut vermarktet sind, mehr aber auch nicht.

Mit der Wahl zum Goldenen Windbeutel ruft foodwatch seit 2009 Verbraucherinnen und Verbraucher auf, sich aktiv gegen die tagtägliche Täuschung zur Wehr zu setzen und direkt bei der Lebensmittelindustrie zu fordern: Schluss mit Etikettenschwindel!

Unter http://goldener-windbeutel.foodwatch.de kannst du für den Goldenen Windbeutel 2017, dem Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres, abstimmen und dich hier https://www.foodwatch.org/de/informieren/werbeluegen/produkte/ über die Etikettenschwindel der Lebensmittelindustrie informieren.

Mai 222016
 

Eine aktuelle Studie von Global 2000 warnt vor hormonellen Zusätzen in Kosmetika wie Bodylotions, Aftershave und Zahnpasta. Auch viele Sonnencremen enthalten chemische UV-Filter die ähnlich wirken wie Hormone.

Es ist erschütternd welche Inhaltsstoffe in Kosmetika zu finden sind und wie erheblich diese uns schaden können. Hormonelle Zusätze bringen z.B. unser eigenes Hormonsystem durcheinander, stören wichtige körperliche Entwicklungsprozesse, fördern Fortpflanzungsstörungen und Erhöhen das Brust- und Prostatakrebsrisiko.

Erfreulich ist es zu hören das der Handel teilweise bereits reagiert hat.

Was wir tun können um dieses Geschäft der Kosmetikindustrie nicht zu unterstützen und uns zu schützen:

  • ToxFox ist eine Kosmetikcheck-App die hormonell wirksame Stoffe aufspürt (einfach Strichcode am Produkt mit dem Handy fotografieren und Info erhalten)
  • Global 2000 hat eine Checkliste hormonell wirksamer Chemikalen, die in Kosmetikprodukten enthalten sind, angeführt.
  • Greife zu zertifizierter Naturkosmetik. Diese darf keine hormonell wirksamen Chemikalien enthalten. (Achtung > unterscheide echte Naturkosmetik von Greenwashern und Trittbrettfahrern). Wir empfehlen die Natur- und Frischekosmetik von Ringana (mehr Information beim Fairteiler).
  • Manchmal ist weniger mehr – im Zweifelsfall ist es wohl besser seine Haut der reinen Natur zu überlassen, anstatt sich unklaren Inhaltsstoffen auszusetzen.

Hier geht es zur Studie und weiteren Informationen von Global 2000.

Nov 042015
 

NaturbelasseneMilch Milch rahmt auf: Der fette Rahm trennt sich vom Wasser und schwimmt oben auf. Mit dem Löffel abgeschöpft, kann er als Sahne verwendet werden.
Um die natürliche Aufrahmung zu vermeiden, wird Milch homogenisiert: Hoher Druck presst die Milch durch winzige Düsen. Der Aufprall auf einem Blech zerfetzt die kleinen Fettkügelchen, die in der Milch schwimmen. So klein, finden sie nicht mehr zusammen, sondern bleiben gleichmäßig verteilt. Die Milch rahmt nicht mehr auf.

Studien zufolge könnten homogenisierte Milchprodukte eine Ursache für die bei Kindern zunehmende Milchallergie sein. Denn an die im Homogenisator zerkleinerten Fettkügelchen lagern sich verstärkt Eiweiße an. Diese gerinnen dadurch nicht mehr im Magen, sondern gelangen in den Darm.
Bei Säuglingen und Kleinkindern, mit ihrer durchlässigeren Darmwand, können die Eiweiße ins Blut gelangen und die Bildung von Antikörpern anregen (Allergien).

Milchprodukte (auch Bio) im Supermarkt sind durchgängig homogenisiert und müssen nicht deklariert werden.
Wir (und unsere Liefcranten) sind der Meinung, dass natürliche Produkte besser verträglich sind und möchten sie unverfälscht genießen. Im Fairteiler findest du daher kein einziges Milchprodukt, welches den Verarbeitungsschritt des Homogenisierens hinter sich hat.

Mrz 072015
 

Wer sagt, dass Bausteine immer wie langweilige Holzklötze aussehen müssen?
Das dachten sich Hannes, Didi und Stefan auch und haben im Sommer 2014 kurzerhand bioblo erfunden.

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Die rein pflanzlichen Bau-Steine, mit dem faszinierendem Waben-Design und angenehmen Griff, werden aus einem speziellen Bio-Werkstoff hergestellt, der gegenüber reinem Holz, eine sehr flexible Formgebung zulässt.

Der Bio-Werkstoff, der die Grundlage für die bioblos bildet, wurde über viele Jahre hinweg am IFA (Forschungsinstitut für Agrarbiotechnologie) in Tulln (NÖ) entwickelt und getestet. Er besteht zu rund 60% aus Holz, und auch der Rest ist rein pflanzlichen Ursprungs (hauptsächlich Zuckerrohr).
Im Gegensatz zu Plastik, das ja aus Erdöl gewonnen wird, bestehen bioblos zu 100% aus nachwachsenden Rohstoffen.
Außerdem sind sie:

  • frei von Weichmachern oder sonstigen Zusatzstoffen
  • CO2-neutral
  • sehr stabil und beständig gegen Umwelteinflüsse (z. B. Feuchtigkeit)
  • voll recycelbar
  • zertifiziert gemäß Spielzeugrichtlinie EN 71-3
  • die verwendeten Farben sind völlig unbedenkllich und gemäß der Spielzeugrichtlinie EN 71-3 zertifiziert
  • und die Herstellung ist zudem auch noch absolut abfallfrei!

Die Fantasie wird durch die einfache Ausgestaltung der bioblo-Steine geradezu beflügelt (sprich: es gibt nur eine Art von Stein, dafür aber unendlich viele Möglichkeiten, ihn zu platzieren). Etwas zu bauen macht  nicht nur jede Menge Spaß, sondern wirkt sich auch positiv auf die geistige und körperliche Entwicklung aus.

Den ungekürzten Bericht findest du in unserem bioblo-Steckbrief und noch mehr Bilder und Informationen auf bioblo.com

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