Dez 172017
 

2016-04-01 13.32.28Von der einmaligen Nothilfe zur dauerhaften Lösung
Dimitrios und Antje (Griechenland, Peloponnes) haben sich sehr über die erste Sammelbestellung und Hilfe aus ihrer Notsituation gefreut und haben eine Entwicklungsperspektive bekommen. Um erst gar nicht weitere Notsituationen entstehen zu lassen, haben wir beschlossen, mit Dimitrios dauerhaft zusammen zu arbeiten und ihm zu helfen, seine köstliche Früchte zu einem fairen Preis zu verkaufen.

Dimitrios wird für uns voraussichtlich kurz nach Mitte Jänner 2017 die süßliche Orangensorte Merlin ernten. Die Orangen sind noch mindestens 2 Wochen lagerbar (wenn sie keine Druckstellen haben – kühl und trocken können sie länger als 1 Monat gelagert werden) und werden NICHT gewachst. Die Schale kann bedenkenlos verwendet werden. Die Orangen kommen aus einem naturnahen Orangengarten und sind ungespritzt. Dimitrios ist mittlerweile Bio-Umstellungsbetrieb.

Der faire Preis für die reif gepflückten und direkt gelieferten Orangen liegt bei 20 € für ca. 9,5 kg (9,5kg wegen der Stapelbarkeit der Kisten). Bestellt werden kann bis Dienstag, den 16. Jänner 2018 über den Onlineshop oder per mail an fair@fairteiler.at – Bitte Telefonnummer angeben.
Tipp: Möglichst früh bestellen. Sobald wir die 22.000 kg erreicht haben, können wir leider keine Bestellungen mehr entgegennehmen.

Die Orangen werden voraussichtlich am 22. Jänner 2018 geliefert. Wann genau sie abgeholt werden können, geben wir noch bekannt.
Es wäre wunderbar, wenn wir es wieder schaffen, einen Lastwagen mit 22.000 kg voll zu bekommen.
Bitte mail diese Aktion an andere weiter (Freunde, Bekannte, Organisationen), auch wenn diese bisher noch beim Fairteiler eingekauft haben. Wer die kritische und schwierige Situation in Griechenland kennt, der weiß, dass dort jede Hilfe und jeder Euro doppelt wiegt.
Lesenswert: Wie teuer ist billig? Orangen zum Dumpingpreis

DANKE! Auf eine „Genussvolle Zusammenarbeit“!

Okt 232017
 

Was ist in „Lebens“mitteln drin und was hat das alles zu bedeuten was da auf dem Etikett steht?
Wenn man sich genauer mit Inhaltstoffen auseinandersetzt, merkt man, dass viele Produkte geschönt und gut vermarktet sind, mehr aber auch nicht.

Mit der Wahl zum Goldenen Windbeutel ruft foodwatch seit 2009 Verbraucherinnen und Verbraucher auf, sich aktiv gegen die tagtägliche Täuschung zur Wehr zu setzen und direkt bei der Lebensmittelindustrie zu fordern: Schluss mit Etikettenschwindel!

Unter http://goldener-windbeutel.foodwatch.de kannst du für den Goldenen Windbeutel 2017, dem Preis für die dreisteste Werbelüge des Jahres, abstimmen und dich hier https://www.foodwatch.org/de/informieren/werbeluegen/produkte/ über die Etikettenschwindel der Lebensmittelindustrie informieren.

Mai 222016
 

Eine aktuelle Studie von Global 2000 warnt vor hormonellen Zusätzen in Kosmetika wie Bodylotions, Aftershave und Zahnpasta. Auch viele Sonnencremen enthalten chemische UV-Filter die ähnlich wirken wie Hormone.

Es ist erschütternd welche Inhaltsstoffe in Kosmetika zu finden sind und wie erheblich diese uns schaden können. Hormonelle Zusätze bringen z.B. unser eigenes Hormonsystem durcheinander, stören wichtige körperliche Entwicklungsprozesse, fördern Fortpflanzungsstörungen und Erhöhen das Brust- und Prostatakrebsrisiko.

Erfreulich ist es zu hören das der Handel teilweise bereits reagiert hat.

Was wir tun können um dieses Geschäft der Kosmetikindustrie nicht zu unterstützen und uns zu schützen:

  • ToxFox ist eine Kosmetikcheck-App die hormonell wirksame Stoffe aufspürt (einfach Strichcode am Produkt mit dem Handy fotografieren und Info erhalten)
  • Global 2000 hat eine Checkliste hormonell wirksamer Chemikalen, die in Kosmetikprodukten enthalten sind, angeführt.
  • Greife zu zertifizierter Naturkosmetik. Diese darf keine hormonell wirksamen Chemikalien enthalten. (Achtung > unterscheide echte Naturkosmetik von Greenwashern und Trittbrettfahrern). Wir empfehlen die Natur- und Frischekosmetik von Ringana (mehr Information beim Fairteiler).
  • Manchmal ist weniger mehr – im Zweifelsfall ist es wohl besser seine Haut der reinen Natur zu überlassen, anstatt sich unklaren Inhaltsstoffen auszusetzen.

Hier geht es zur Studie und weiteren Informationen von Global 2000.

Nov 042015
 

NaturbelasseneMilch Milch rahmt auf: Der fette Rahm trennt sich vom Wasser und schwimmt oben auf. Mit dem Löffel abgeschöpft, kann er als Sahne verwendet werden.
Um die natürliche Aufrahmung zu vermeiden, wird Milch homogenisiert: Hoher Druck presst die Milch durch winzige Düsen. Der Aufprall auf einem Blech zerfetzt die kleinen Fettkügelchen, die in der Milch schwimmen. So klein, finden sie nicht mehr zusammen, sondern bleiben gleichmäßig verteilt. Die Milch rahmt nicht mehr auf.

Studien zufolge könnten homogenisierte Milchprodukte eine Ursache für die bei Kindern zunehmende Milchallergie sein. Denn an die im Homogenisator zerkleinerten Fettkügelchen lagern sich verstärkt Eiweiße an. Diese gerinnen dadurch nicht mehr im Magen, sondern gelangen in den Darm.
Bei Säuglingen und Kleinkindern, mit ihrer durchlässigeren Darmwand, können die Eiweiße ins Blut gelangen und die Bildung von Antikörpern anregen (Allergien).

Milchprodukte (auch Bio) im Supermarkt sind durchgängig homogenisiert und müssen nicht deklariert werden.
Wir (und unsere Liefcranten) sind der Meinung, dass natürliche Produkte besser verträglich sind und möchten sie unverfälscht genießen. Im Fairteiler findest du daher kein einziges Milchprodukt, welches den Verarbeitungsschritt des Homogenisierens hinter sich hat.